Die Friedrich Mulka Stiftung hat seit ihrem Bestehen im Jahre 1969 eine große Anzahl kleiner und großer Projekte in vielen Teilen der Welt gefördert. Ein Schwerpunkt der Stiftungsarbeit lag lange Zeit auf der Unterstützung des unzureichend ausgestatteten Bezirkskrankenhauses von Kepno, nordöstlich von Breslau, in Polen. Der ehemalige Stiftungsvorstand, Roman Triller, wurde für die geleistete Arbeit zum Ehrenbürger der Stadt Kepno ernannt und vom polnischen Staatspräsidenten mit dem Kavalierskreuz des Verdienstordens ausgezeichnet.

Zurzeit konzentriert sich ein wesentlicher Teil der Arbeit der Friedrich Mulka Stiftung auf die Unterstützung der Grundschule „Rawdat El-Zuhur“ (Garden der Blumen) in Ostjerusalem. Es handelt sich dabei um eine palästinensische Grundschule für christliche und muslimische Schülerinnen und Schüler. Rawdat El-Zuhur wurde 1952 von Elizabeth Nasir gegründet, einer Lehrerin und Sozialarbeiterin, die ihr Leben bedürftigen Kindern widmete. Die Schule hat sich über die Jahre zu einer anerkannten koedukativen Einrichtung in Ostjerusalem entwickelt und fördert weiterhin Kinder aus sozialschwachen Familien. Im Vordergrund der schulischen Bildung steht, eine Generation heranzubilden, die die Prinzipien guter Nachbarschaft achtet, die sich dem Umweltschutz verpflichtet fühlt und in der Lage ist, kreative zu denken und die lernt, logisch und kritisch zu analysieren. Kritikfähigkeit und Leistungsorientiertheit sollen die Schülerinnen und Schüler befähigen, Verantwortung in einer demokratischen Gesellschaft zu übernehmen.

Zudem leistete die Friedrich Mulka Stiftung gezielt Hilfe für das „Haus Paderborn“ in einem südindischen Kinderdorf in Kerala, das vom Internationalen Verband Westfälischer Kinderdörfer e.V. getragen wird. In dem zweistöckigen Familienhaus (eines von 5 Häusern des Kinderdorfs), das 2001 mit Hilfe eines Elsener Arztehepaares, deren Freundeskreises und des Zonta-Clubs Paderborn gebaut werden konnte, leben die Kinderdorfkinder mit einheimischen Pflegeeltern. Das Aufwachsen im Familienverbund mit Eltern und Geschwistern gehört neben der Vermittlung von schulischer und beruflicher Qualifizierung zu den Leitlinien des Internationalen Verbandes.

 

Die Friedrich Mulka Stiftung ist, wie viele kleine Stiftungen, weiterhin von den negativen Auswirkungen der Finanzkrise betroffen. Die geringen Zinserträge schränken die finanziellen Möglichkeiten zur Unterstützung erheblich ein. Um dem Rückgang der Erträge entgegenzuwirken, versucht die Friedrich Mulka Stiftung seit einiger Zeit ihr Spendenaufkommen zu erhöhen und ihre Kräfte mit anderen Organisationen zu bündeln, um so effektiver helfen zu können.

Wenn Sie die Friedrich Mulka Stiftung bei ihrer Arbeit unterstützen möchten, Kindern aus sozialschwachen Familien eine Perspektive für eine eigenständige Zukunft zu geben, dann wenden Sie sich an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Bankverbindung:

 

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